Solarbedarf-Rechner
Finde heraus, wie viel Solarleistung in Watt-Peak (Wp) nötig ist, um deinen täglichen Strombedarf zu decken. Die Szenarien zeigen dir, wie stark die Jahreszeit das Ergebnis beeinflusst.
Ergebnis
- Benötigte Solarleistung
- 200Wp
- Ertrag je Wp und Tag
- 3Wh
- Zieldeckung
- 600Wh/Tag
Saison-Szenarien
| Szenario | Vollsonnenstunden | Benötigte Leistung |
|---|---|---|
| Sommer (günstig) | 5 h | 160 Wp |
| Übergangszeit | 2,5 h | 320 Wp |
| Winter (ungünstig) | 1 h | 800 Wp |
Die Szenarien nutzen feste Beispiel-Sonnenstunden (Sommer 5 h, Übergang 2,5 h, Winter 1 h) und deinen Performancefaktor.
Formel & Annahmen
Benötigte Leistung: Wp ≈ Tagesbedarf (Wh) ÷ (Vollsonnenstunden × Performancefaktor). Bei gewünschter Deckung unter 100 % wird der Tagesbedarf entsprechend reduziert.
Ertrag je Wp: Vollsonnenstunden × Performancefaktor. Das ist die grobe Tagesenergie, die ein einzelnes Watt-Peak liefert.
Reale Erträge hängen stark von Wetter, Ausrichtung, Verschattung, Breitengrad und Jahreszeit ab. Dieser Rechner liefert eine Orientierung, keine verbindliche Anlagenauslegung.
So funktioniert der Solarbedarf-Rechner
Ein Solarmodul liefert pro Tag nur so viel Energie, wie Sonne und Systemwirkungsgrad zulassen. Der entscheidende Wert sind die sogenannten Vollsonnenstunden: die Zeit, in der das Modul rechnerisch mit voller Nennleistung arbeitet. Im Sommer sind in Deutschland rund vier bis fünf Stunden realistisch, im Winter oft weniger als eine.
Der Performancefaktor fasst Verluste durch Laderegler, Verkabelung, Temperatur und Ausrichtung zusammen – typisch sind 70 bis 80 Prozent. Aus Tagesbedarf, Sonnenstunden und Performancefaktor berechnet sich die grob benötigte Modulleistung.
Formel
benötigte Wp ≈ Wh / (Sonnenstunden × Performancefaktor)
Beispiel: 600 Wh Tagesbedarf, 4 Sonnenstunden, 75 Prozent Performancefaktor ergeben rund 600 / (4 × 0,75) = 200 Wp.
Unsicherheitshinweis
Reale Erträge schwanken stark mit Wetter, Verschattung, Neigung, Himmelsrichtung und Breitengrad. Der Rechner liefert eine Orientierung für die Dimensionierung, aber keine verbindliche Anlagenauslegung. Wer auch im Winter autark sein will, sollte deutlich großzügiger planen oder zusätzliche Ladequellen einkalkulieren.